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Proteinmodifikation

Die Detektion und Analyse von posttranslational modifizierten Proteinen ist derzeit eine der größten Herausforderungen in der Proteomanalyse. Dies schließt einerseits die Iden­tifizierung der jeweiligen Modifikation, andererseits deren genaue Lokalisierung ein. Ein Hinweis auf die Modifikation eines Proteins ist das Auftreten von sogenannten Perlenket­ten-Spots im 2D-Gel, da schon geringe Ladungs- und Molekulargewichtsänderungen zu verändertem Wanderungsverhalten der Proteine führen. Die Komplexität der mas­senspektrometrischen Analyse ist abhängig von der Art der posttranslationalen Modifizie­rung. Modifikationen wie N-terminale Acetylierung oder Methioninoxidation sind schon durch PMF-Analyse detektierbar. Modifikationen wie Phosphorylierungen oder Glykosylie­rungen führen aufgrund einer geringeren Ionisierungsrate zu einer Suppression der Sig­nale modifizierter Peptide in Anwesenheit der nicht modifizierten Spezies. Daher ist eine Anreicherung der modifizierten Peptide vor der massenspektrometrischen Analyse notwen­dig, um die auftretenden Suppressionseffekte bzw. die substöchiometrische Verteilung zu kompensieren.

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