2025: Dr. Vera Jepsen
Egon-Nettersheim-Forschungspreis 2025 vergeben an: Frau Dr. Vera Jepsen aus der Klinik für Kinder-Onkologie, - Hämatologie und Klinische Immunologie am 14. November 2025
Eckpunkte Lebenslauf:
Dr. Vera Jepsen wurde im Januar 2025 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf promoviert. Sie ist derzeit als Postdoktorandin und Projektleiterin für Gentechnik am Institut für Kinder-Onkologie, -Hämatologie und Klinische Immunologie am Universitätsklinikum Düsseldorf tätig. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Arndt Borkhardt widmet sie sich der Erforschung der molekularen Mechanismen, die der Entstehung der pädiatrischen B-Zell-Vorläufer-Leukämie zugrunde liegen. Ihren Masterabschluss in Molekularer Biomedizin erwarb sie an der Universität Münster, wo sie am Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin unter der Leitung von Prof. Dr. Dietmar Vestweber die Interaktion vaskulärer Proteine erforschte.
Schwerpunkte der Forschung:
Die akute lymphoblastische Leukämie der B-Zell-Vorläufer (BCP-ALL) ist die häufigste Krebserkrankung im Kindesalter. Sie entsteht über die schrittweise Anhäufung genetischer Veränderungen, wie beispielsweise der chromosomalen Translokation ETV6::RUNX1.
Um die Entstehung von Leukämien besser zu verstehen und neue Therapieansätze zu erforschen, entwickelt Frau Dr. Vera Jepsen mithilfe der CRISPR/Cas9-Genomeditierung neue Zellmodelle in humanen induzierten pluripotenten Stammzellen (iPSC). Die Charakterisierung dieser iPSC-Modelle zeigte, dass ETV6::RUNX1 die frühe Hämatopoese maßgeblich beeinflusst und über das Linkerhiston H1-0 die Transkription sowie Zellteilung reguliert.